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Bei den Irreler Wasserfällen handelt es sich um die Stromschnellen im Unterlauf der Prüm zwischen Prümzurlay und Irrel im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Zwischen Prümzurlay und Irrel hat sich die Prüm in das von morphologisch hartem Luxemburger Sandstein gebildete Ferschweiler Plateau tief eingegraben. Die Oberhänge des dadurch entstandenen schluchtartigen Kerbtals werden von diesem stark zerklüfteten Sandstein gebildet. Die Unterhänge werden von den Tonen, Mergeln und Gipsen des Keupers gebildet. Während der letzten Kaltzeit wurde der Hang instabil, und so kam es zu einem Felssturz. Die Rutsch- und Sturzmassen aus großen Brocken des Luxemburger Sandsteins und leicht verformbaren Keuper-Mergeln und -Tonen stauten die Prüm zunächst auf. Seit dem Überlaufen des Stausees sind die leichter ausräumbaren Tone weitgehend abtransportiert wurden, und die harten Felsbrocken sind übrig geblieben. Sie verstellen der Prüm zwar auch heute noch den Weg, verursachen jedoch nur noch niedrige Gefällstufen, die kaum als Wasserfall anzusprechen sind.

Die Irreler Wasserfälle gehören zu den touristischen Anziehungspunkten des Naturparks Südeifel und der Region Trier. Sie sind durch Wanderwege gut erschlossen. Eine Holzbrücke überquert die Stromschnellen und macht die Schlucht erlebbar. Die Irreler Wasserfälle stehen in enetischem Zusammenhang mit der Teufelsschlucht, einer begehbaren Felsspalte nur zwei Kilometer südwestlich davon. Erklärt werden beide Naturerscheinungen in einem Besucherzentrum des Naturparks oberhalb der Teufelsschlucht.

(Text: Wikipedia)

 

Irreler Wasserfälle in Google Maps

 




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