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Schleiden
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Die Stadt befindet sich inmitten der Berge und Hochwälder des Deutsch-Belgischen Naturparks in klimatisch gesunder Lage (Luftkurort). Sie besteht aus den Stadtteilen Dreiborn, Gemünd und Schleiden (jeweils mit weiteren Ortsteilen).
Stadtteil Schleiden (350 m, 6314 E.) Dieser Stadtteil ist Sitz der Stadtverwaltung und Nebenstelle der Kreisverwaltung Euskirchen. Zu ihm gehören die Ortsteile Broich, Bronsfeld, Ettelscheid, Kerperscheid, Oberhausen, Olef, Scheuren und Wintzen. Breitgefächertes Schulangebot.
Waldlehrpfad, Turnhallen, Freibad, Lehrschwimmhalle, Tennis- und Sportplätze, Minigolf, Loipen (in Scheuren). Campingplätze. |
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Geschichte:
Die Herrschaft Schleiden, ein luxemburgisches Lehen, kam nach dem Aussterben des alten Dynastengeschlechts in den Besitz des berühmten Manderscheider Grafenhauses mit Dietrich III. (« 1494, in Schleiden beigesetzt), Dietrich IV. (« 1551), der Weise, ein ausgezeichneter Regent und Förderer der Wissenschaft (u.a. des Geschichtsschreibers Sleidanus und des großen Schulmanns Johannes Sturm), Dietrich V. (15511560) und Dietrich VI. Ohne männliche Nachkommen wurde das Geschlecht dann durch das von der Mark abgelöst, um nach dessen Aussterben von dem von Arenberg ersetzt zu werden. Der letzte Regent, Ludwig Engelbert, verlor die Herrschaft 1795 an die Franzosen.
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Sehenswürdigkeiten:
Das Schloß Schleiden gehört in seinen ältesten Teilen dem 12. Jh. an. Umbauten erfolgten im 14. Jh. und unter Dietrich III. 1686; 1702 wurde es erneut durch die Franzosen zerstört. Die Erneuerung erfolgt durch J. J. Couven zu Beginn des 18. Jh. Die übrigen Wohngebäude gehören dem Ausgang des 16. Jh. an, so das Renaissanceportal mit Wappen des Phillips von der Mark. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es wiederaufgebaut. Die ehemalige Schloßkirche (jetzt kath. Pfarrkirche) wurde 15151525 von Graf Dietrich von Manderscheid-Blankenheim und seiner Gemahlin erbaut. Sie ist eine spätgotische Hallenkirche mit dem Grabmahl der Sybille von Hohenzollern (« 1621), zwei kostbaren Buntglasfenstern aus dem Jahre 1535 sowie einer König-Orgel.
In Oberhausen (am Zöllerplatz) und Olef befinden sich denkmalgeschützte historische Fachwerkbauten; in Olef zudem auf einem malerischen, historischen Dorfplatz die sehenswerte spätgotische Pfarrkirche (Olef ist eine der ältesten Pfarreien der Eifel und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft »Historische Ortskerne NRW«).
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Örtliche Wanderwege:
Schleiden ist hauptsächlich in der WK 1:25000 »Schleiden, Gemünd« (Nr. 4 des Eifelvereins) abgebildet.
Es bestehen 7 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 78,5 km.
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Verkehrsbüro:
Gastgeber Schleidener Tal
Haus des Gastes
Kurhausstraße 6
53937 Schleiden (Gemünd)
Tel. (02444) 2011, Fax (0 24 44) 16 41
Verkehrsamt Schleiden
Stadtbücherei
Blumenthaler Straße 7
53937 Schleiden
Tel. (02445) 89166
Prospektanforderung
Homepage:
www.schleiden.de
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