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Langerwehe

Nordrhein-Westfalen, Kreis Düren,
115 m, 13000 Einwohner

Gastgeber in Langerwehe


Im Erholungsgebiet Dürener Rur-Eifel und am Eingangstor zum Naturpark Nordeifel in waldreicher Umgebung gelegener Ort. – Reitsport, Camping mit Schwimmen und Segeln (Badeseen Düren und Echtz, Hallen- und Freibad Weisweiler), Grillhütte. Kulturhalle, Töpfereimuseum.
Keramikmuseum Langerwehe

Geschichte:
Funde einer römischen Wasserleitung sowie von römischen Krügen und Töpfen weisen auf die Existenz des Ortes bereits zur Römerzeit hin. Ebenfalls führte über Langerwehe die bekannte Römerstraße Düren–Aachen–Bavai. Die erstmalige urkundliche Erwähnung geschah im Jahre 1157. Auf Grund der hergestellten Töpfererzeugnisse war der Ort als Töpferdorf weithin bekannt. Die Hochblüte des Töpferhandwerks war vom 15.–17. Jh. Im Zweiten Weltkrieg lag Langerwehe im Kampfgebiet des Hürtgenwaldes und erlitt große Kriegszerstörungen, von denen heute jedoch nichts mehr erkennbar ist.

 

Sehenswürdigkeiten:
Vielbesucht ist das Töpfereimuseum (Spezialmuseum für Keramik) mit angeschlossener Töpferwerkstätte, turnusmäßigen Kunstausstellungen und Töpferkursen. Es enthält eine umfangreiche Töpfersammlung vom 9. Jh. bis zur Gegenwart. – Auf dem Rymelsberg ist die St. Martinus-Kirche sehenswert. Ihre Anfänge stammen aus dem 10. Jh., ein Ausbau zu einer spätgotischen Hallenkirche erfolgte im 15. Jh. 1944 zerstört, wurde sie ab dem Jahre 1952 wiederaufgebaut.
Ausflugsziele in der näheren Umgebung: Die Laufenburg gehörte ursprünglich den Edelherren von Laufenburg aus dem Herzogshaus Limburg, kam dann in den Besitz der Herren von Eynenberg, Metternich u.a. Der derzeitige Eigentümer ist der Fabrikant Hans Prym in Stolberg. – Kloster Wenau ist ein ehemaliges, in der ersten Hälfte des 12. Jh. gestiftetes Prämonstratenserinnenkloster. Später wurde es ein Damenstift. Heute noch zu besichtigen sind Teile der Klosteranlage wie die Pfarrkirche, die noch aus der Gründerzeit stammt (Kreuzigungsgruppe, entstanden 1250–1260, das älteste vollständig erhaltene Beispiel der Skulptur des 13. Jh. im maasländischen Bereich, Kreuzgang), das teilweise erhaltene Klostergebäude aus dem 15./16. Jh. und der große Klosterhof aus dem 17./18. Jh. – Schloß Merode war Stammsitz des Fürsten Merode-Westerloo, welches schon im 12. Jh. genannt wurde. Der großzügige, malerische Bau enthält Teile aus der Spätgotik, der Renaissance und des Barocks. Das Innere bietet eine Sammlung von Bildnissen und Waffen. (Das Schloß ist für eine Besichtigung nicht zugänglich.) – Nur noch Ruinen sind von dem Priorat des Kreuzträgerordens Schwarzenbroich am Klosterberg (278 m) übrig, der höchsten Erhebung dieser waldreichen Vorstufe des Vennrückens. – In der Nähe befindet sich im Meroder Wald der Soldatenfriedhof Marienbildchen. Er entstand durch die Eigeninitiative der Bewohner von Merode. 220 Soldaten des Zweiten Weltkrieges fanden hier ihre letzte Ruhestätte. – Zu einem ehemaligen Gasthaus und Hospital gehörte die Nikolauskapelle zu Geich (11. Jh.). Sie gilt als eines der ältesten historischen Baudenkmäler des Kreises Düren.

 

Regelmäßige Feste und Veranstaltungen:
Eifelmarkt im Töpfermuseum am 3. Juli-Wochenende;
Töpfermarkt am 1. Advents-Wochenende.

 

Örtliche Wanderwege:
Es bestehen örtliche Wanderwege. Langerwehe ist hauptsächlich in der WK 1:25000 »Dürener Rureifel«
(Nr. 2 des Eifelvereins) abgebildet.

 

Verkehrsbüro:

Gemeindeverwaltung Langerwehe
Rathaus
52379 Langerwehe
Tel. (02423) 409-0

Prospektanforderung


Homepage:
www.langerwehe.de






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