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Kornelimünster

Nordrhein-Westfalen, Stadtteil von Aachen,
255 m, 3700 Einwohner

Gastgeber in Kornelimünster          
Detailkarte


Kornelimünster ist ein Wallfahrts- und Fremdenverkehrsort.

Geschichte:
814 gründete der hl. Benedikt von Aniane am Indebach ein Kloster und eine Kirche, die unter Ludwig dem Frommen 817 geweiht wurden. 881 zerstörten die Normannen die Kirche, und ein Neubau wurde auf den alten Fundamenten errichtet. In der neuen Kirche werden Reliquien des hl. Papstes Cornelius aufbewahrt, die dem Kloster den Namen gaben. Ein reichsfreier Abt stand dem Konvent der Reichsabtei vor, deren weltliches Territorium das sogenannte Münsterländische bildete. 1310 wurden Kirche und Kloster durch einen Brand vernichtet. Eine neue große gotische Kirche wurde gebaut, die in den nachfolgenden Jahrhunderten nach und nach erweitert wurde. Die Corneliuskapelle an der Ostseite wurde 1706 erbaut. 1865 wurden die Außenmauern mit den Fenstern nahezu ganz erneuert.

 

Sehenswürdigkeiten:
Die Pfarrkirche St. Kornelius, frühere Kirche der Benediktiner-Reichsabtei, birgt eine sehenswerte reiche Ausstattung. – Das Abteigebäude (jetzt Bundesarchiv) wurde 1721–1728 als dreiflügelige Barockanlage erbaut. Besuchenswert sind der Kapitelsaal mit Deckengemälden und das Außentor (1682). – Der heutige Turmstumpf der kath. Kirche St. Stephan auf dem Berg war im Mittelalter ein Wachtturm und ist heute Glockenträger der Korneliuskirche. – Denkmalswerte Häuser sind im Bereich des historischen Ortskernes zu finden. – Im Naturschutzgebiet befindet sich die Erholungsstätte Klausenwäldchen mit einer ehemaligen Klause (Eremitage) aus dem 17. Jh. Alle sieben Jahre finden hierhin im Juni Heiligtumsfahrten (Große Heiligtümer: Grabtuch, Schweißtuch, Schürztuch Christi) statt.

 


Prospektanforderung


Homepage:
www.abteigarten-komue.de






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