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Hillesheim

Rheinland-Pfalz, Kreis Daun, VG Hillesheim,
458 m, 2700 Einwohner

Gastgeber in Hillesheim



Teile der erhaltenen Stadtmauer

Alter befestigter Marktort mit zum Teil gut erhaltener und restaurierter Stadtmauer aus dem 13. Jh. Zugehörig sind die Gemeindeteile Bolsdorf und Niederbettingen. Eingebettet in eine geschützte Talmulde bietet sich ein Gesamtüberblick von der südlichen Anhöhe »Lier« mit »Schwedenschanze« und »Steinrausch« und vielen Vulkanbergen der Umgebung.
Hillesheim wurde 1981 »Beispielstadt« im Rahmen der europäischen Kampagne zur Stadterneuerung. Die Sanierung des alten Stadtkerns mit neuem Marktplatz, Fußgängerzone, neun Brunnenanlagen, neuem Rathaus und Geschäftsansiedlungen fand internationale Anerkennung. – Überregional bekannt ist der seit dem Mittelalter bestehende Rindvieh- und Krammarkt mit über 1000 m laufenden Verkaufsständen. – Kleinindustrie. Schulen. Geologischer Lehr- und Wanderpfad. Sportpark mit sechs Tennisplätzen (zwei Hallenplätze), Fußball, Leichtathletik, Kleinhallenbad, 18-Loch-Golfplatz.

Geschichte:
Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück in die Keltenzeit, wie gefundene Hügelgräber bezeugen. Zur Römerzeit führte eine Heerstraße über Hillesheim. 943 wird der Ort erstmals im »Liber Aureus« der Abtei Prüm urkundlich erwähnt. Im Mittelalter war er einer der größten Orte und wichtiger Handwerks- und Handelsplatz der Eifel. Als Marktort wurde Hillesheim schon gegen Ende des 13. Jh. mit einer Stadtmauer befestigt. Ursprünglich war Hillesheim eine Besitzung der Herzöge von Limburg (1198), kam dann 1342 in den Besitz des Markgrafen von Jülich, der die Stadt 1352 an Erzbischof Balduin von Trier verpfändete. Von 1354 bis zur Napoleonischen Zeit war es ein kurtrierisches Amt. Im 19. Jh. verlor Hillesheim an Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg wurde es zu einem Drittel zerstört. Erst nach dem Krieg erreichte es wieder zentralörtliche Bedeutung, aufgrund derer Hillesheim 1993 die Stadtrechte wieder verliehen wurden.

 

Sehenswürdigkeiten:
Das ehemalige Augustiner-Eremitenkloster wurde 1250 nahe der Stadtmauer erbaut. Vielfach zerstört, abgebrannt und wiederaufgebaut, diente es im 18. Jh. als »Eifelgymnasium«. Heute ist es zu einem modernen Hotel umgebaut. – In der 1852 erbauten kath. St.-Martins-Pfarrkirche stehen wertvolle Altäre des 17. Jh., eine barocke Kanzel, eine kostbare Barockorgel der Gebrüder Stumm von 1772 sowie ein modernes Taufbecken des bekannten Eifeler Künstlers Ulrich Henn, der auch im Schulzentrum eine moderne Brunnenplastik geschaffen hat. – Im »Bolsdorfer Tälchen« entsteht zur Zeit ein Freizeitpark mit einem 1400 m2 großen See. – In Bolsdorf dient eine über 100 Jahre alte Schmiede heute als Gemeindehaus. – Das eingemeindete Dorf Niederbettingen wurde 1976/77 im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« Landessieger.

Zum Auftritt des Stadtteils Niederbettingen

Rundfahrten:
Stadtführungen; Exkursionen auf dem GEO-Pfad.

 

Regelmäßige Feste und Veranstaltungen:
Rindvieh- und Krammarkt jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat;
Kirmes und Markt am letzten Juni-Wochenende.

 

Örtliche Wanderwege:
Es bestehen 10 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 100 km, markiert durch schwarze Zahlen, und ein GEO-Pfad, markiert durch ein grünes »G?. Hillesheim ist hauptsächlich in der WK 1:25000 »Hillesheim« (Nr. 16 des Eifelvereins) abgebildet.

 

Baggerfahren:
Nicht weit von Hillesheim, in Walsdorf, gibt es in der Lavagrube Baggerfahrstunden.

Verkehrsbüro:

Urlaubsregion Hillesheim/Vulkaneifel e.V.
Graf-Mirbach-Straße 2
54576 Hillesheim
Tel. (06593) 809200, Fax (06593) 809201

Prospektanforderung


Homepage:
www.hillesheim.de






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