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Nordrhein-Westfalen, Kreis Euskirchen, |
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Die Stadt liegt in einer fruchtbaren Börde nördlich der Eifel. Als Kreisstadt ist sie Sitz zahlreicher Behörden. Im Geschäfts- und Handelszentrum Euskirchen sind bedeutende Wirtschafts- und Industriebetriebe (Tuch, Papier, Verbandsstoffe, Glas, Elektronik, feuerfeste Steine, Zucker, Tierfutter, Höschenwindeln) sowie Groß- und Verbrauchermärkte ansässig. Umfassendes Schul- und Ausbildungswesen (Berufs- und Berufsfachschule), Sonderschulen, Volkshochschule, Studienzentrum der Fernuniversität Hagen, Musikschule.Stadttheater mit Veranstaltungen des Rings der Kulturfreunde, wechselnde Kunstausstellungen. Stadtbücherei und Stadtarchiv, Stadtmuseum. Bürgerhaus mit Saal bis 1000 Personen, verschiedene Konferenzräume. Kino. Erftstadion (moderne Sportanlagen, 500 Sitz- und 5000 Stehplätze, 1993 eröffnet), ein weiteres Stadion, zahlreiche Sportplätze und Turnhallen, Tennisplätze, Tunierplatz an der Erft, Hallenbad, beheiztes Freibad und Waldfreibad an der Steinbachtalsperre. |
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| Geschichte: Euskirchen ist aus einer merowingischen Siedlung entstanden und im Vertrag von Meersen (870) als »Augstchirche« erstmals urkundlich erwähnt. In seiner geschichtlichen Entwicklung heben sich drei Perioden deutlich ab. Von 1302, als Landesherr Walram von Monschau-Falkenburg der Siedlung um die Martinskirche die Stadtrechte verlieh, bis 1609 stand Euskirchen unter der Herrschaft der Herren von Monschau-Falkenburg bzw. ab 1355 der Herzöge von Jülich. Die Bewohner erreichten das Recht der Selbstverwaltung durch einen autonomen Rat. Seit dem 15. Jh. war Euskirchen »Mithauptstadt« des Herzogtums und landtagsfähig. In der zweiten Periode seiner Geschichte (16091814) stand Euskirchen unter der Herrschaft der pfälzischen Wittelsbacher, dann ab 1794 unter der der Franzosen. Im 18. Jh. wurde die städtische Selbstverwaltung zunehmend eingeschränkt. Mit der Einführung der Mairie-Verfassung durch die französischen Eroberer entfiel schließlich jede lokale politische Willensbildung. Die dritte Epoche Euskirchens umfaßt die Zeit von der Angliederung an den preußischen Staat bis heute. Da man im linksrheinischen Gebiet auch nach 1815 an der französischen Munizipalverfassung festhielt, brachte erst die Städteordnung für die Rheinprovinz von 1856 für Euskirchen eine moderne innere Rechtsordnung. 1935 wurde diese durch die nationalsozialistische Diktatur außer Kraft gesetzt. 1945 trat an deren Stelle die demokratische Selbstverwaltung. Seit 1827 ist Euskirchen Kreisstadt. Der politische Anschluss an Preußen sowie die wirtschafts- und verkehrstechnisch günstige Lage förderten die Entwicklung vom Ackerstädtchen zum modernen Industrie- und Handelszentrum. Bedeutender Sohn der Stadt ist der Chemiker Emil Fischer. Er erhielt 1902 den Nobelpreis. |
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Sehenswürdigkeiten:
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Örtliche Wanderwege:
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Verkehrsbüro: |
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