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Geschichte:
Funde belegen, dass die Heilsteinquelle (Sauerbrunnen), außerhalb des Ortes gelegen, schon von den Römern benutzt wurde. Die eigentliche Entstehung des Ortes ist auf das 1470 gegründete Eisenwerk Pleushütte, vormals Rurhütte, am gegenüberliegenden Ufer der Rur zurückzuführen. Der Ort Einruhr diente den Arbeiterfamilien als Wohnstätte. Mit steigender und erweiterter Produktion stieg auch die Zahl der Einwohner und deren Wohlstand. Ursprünglich eine Filiale der Pfarrei Wollseifen, hatte Einruhr jedoch schon früh eine eigene, dem hl. Nikolaus geweihte Kapelle. Seit 1864 war es dann selbständige Pfarrei. 1839 besuchte der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. den Ort, um die erste massive Steinbrücke über die Rur zu besichtigen, und würdigte seine Lage als »Einzig in ihrer Art«.
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