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Bad Bertrich

Rheinland-Pfalz, Kreis Cochem-Zell, VG Ulmen,
165–413 m, 1200 Einwohner


Gastgeber in Bad Bertrich


Reizvoll zwischen den Maaren der Eifel und Mosel und bewaldeten Höhen im romantischen Uessbachtal gelegener Kurort, mit dem Ortsteil Kennfus. Gründungsort des Eifelvereins (Hauptverein) im Jahre 1888.
Die einzige Glaubersalztherme (32 °C) Deutschlands hilft bei Magen-, Darm-, Leber- und Gallenwegeerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, chronischen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie Entzündungen des Zahnfleisches.
An Kur- und Freizeiteinrichtungen stehen zur Verfügung: Trink- und Wandelhallen, Kurmittelhäuser, Kurgärten, Thermal-, Hallen- und Freibad, beheiztes Diana-Waldschwimmbad, Kurhalle für Gymnastik, Spiel und Sport, Naturparkanlage »Römerkessel« mit Kleingolfanlage und Freischachspiel, Tanzveranstaltungen, tägliche Kurkonzerte, Kammermusikabende, Sinfoniekonzerte, Theater, Kabarett, Vorträge, Filmabende, geführte Wanderungen, Exkursionen, Hobby-Kurse, Ausstellungen.

Geschichte:
Die Quelle war schon den Römern bekannt, wie dies zahlreiche Baureste, Bildwerke, Badeanlagen u.a. beweisen. Bis zum Ende des 14. Jh. hat Bad Bertrich dann den Rittern von Arras und zuletzt Heinrich von Pyrmont gehört. 1391 kaufte es der Trierer Erzbischof von Falkenstein, dessen Nachfolger Johann von Baden die verfallenen Badeanlagen wiederherstellen ließ. Kurfürst Karl Kasper von Trier verkaufte das Bad 1657 an die Gemeinden für 320 Gulden und mit dem Recht eines Freibades für die Gemeindeeingesessenen. Unter dem kunstliebenden Kurfürsten Clemens Wenzeslaus wurde das Kurhaus mit den alten Bädern 1787 fertiggestellt und dann auch der Bau eines Kurhotels unternommen. Der Kurfürst sorgte auch für die Erbauung von Privathäusern, legte Spazierwege an und erbaute einen Fahrweg bis zur Elfengrotte und nach Hontheim. 1815 kam das Bad in den Besitz des preußischen Staates unter Aufrechterhaltung der französischen Verordnung, wonach die Reinerträge des Bades nur zu Verbesserungen Verwendung finden dürfen. Die preußische Zeit brachte das Bad allmählich zur Blüte. Heute ist es als eines der heilkräftigsten Bäder bekannt.

 

Sehenswürdigkeiten:
Reizvoll ist das von Kurfürst Clemens Wenzeslaus 1787 im klassizistischen Stil errichtete Schlößchen mit ausgedehnter Kuranlage.

 

Rundfahrten:
Organisierte Ausflugsfahrten u.a. an die Mosel, zu den Eifelmaaren und zur Glockengießerei.

 

Örtliche Wanderwege:
Es bestehen 12 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 80 km, markiert durch schwarze Zahlen auf weißem, rundem Grund. Bad Bertrich ist hauptsächlich in der WK 1:25000 »Ulmen, Bad Bertrich« (Nr. 21 des Eifelvereins) abgebildet.

Tourist Information:

Kurverwaltung Bad Bertrich
Kurfürstenstraße 32
56864 Bad Bertrich
Tel. (02674) 932-0

Verkehrsbüro Bad Bertrich
Tel. (02674) 932-222/223

Prospektanforderung


Homepage:
www.bad-bertrich.de






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